Sangiovese , die Wundertraube Italiens

Der Sangiovese ist eigentlich eine aus Italien stammende Rotweinsorte. Durch eine sogenannte weiße Kelterung kann aus den roten Trauben aber auch ein Sangiovese bianco entstehen. Nach deutscher Klassifizierung gehören weiß gekelterte Weine dennoch zu den Rotweinen, in Frankreich hingegen werden sie als Blanc des Noirs bezeichnet.

Die Sangiovese Traube erzeugt erstklassige Rotweine und Weissweine.

Die Sangiovese Traube macht Rotwein & Weißwein

Der Sangiovese ist eigentlich eine Rotweinsorte, die aus Italien, genauer gesagt aus der Toskana, stammt. Und in der Tat, die Beeren dieser Rebe sind nicht nur rot, sondern fast tiefschwarz. Wie kommt es also, dass aus diesen roten Trauben ein edler weißer Tropfen entsteht? „Weiß gekeltert“ lautet das Geheimnis. Es ist eine Frage der Abfolge der Arbeitsschritte, die aus roten Reben weiße Weine zeitigen lässt. Denn der Farbstoff ist eigentlich nur in der Außenschale der Trauben enthalten. So presst der Winzer bei der Kelterung des Sangiovese bianco die Flüssigkeit von der roten Schale rasch ab, um farblosen Most zu erhalten. Und so wird aus Rot Weiß, oder wie man in Frankreich sagt, ein Blanc des Noirs.

Sangiovese Weisswein , auch Sangiovese bianco genannt passt klasse zum Aperitif und toskanischen Oliven.

Sangiovese Weißwein – ein Bukett mit toskanischem Flair

Wie bereits erwähnt, stammt die Sangiovese-Rebe aus der Toskana und wurde bereits von den Etruskern angebaut. Sie zählt zu den bedeutenden Weinlagen Italiens. Und wer Toskana sagt, sagt automatisch mediterranes Flair. Genau dieses zeichnet auch das Bukett des Sangiovese-Weißweines aus. Es wird von harmonischer Säure dominiert, in Verbindung mit milden Tanninen, was für einen äußerst runden Abgang sorgt. Der Alkoholgehalt liegt mit 12 bis 13 % im Durchschnittsbereich für Weißweine. Am besten verkosten Sie eine Flasche Sangiovese bianco zum Aperitif mit einer Schale köstlicher toskanischer Oliven.