Pomerol: ein echter Bordeaux-Wein

Als wäre die Bezeichnung Bordeaux für Wein aus dem gleichnamigen Anbaugebiet noch kein aussagekräftige Qualitätsmerkmal, legt der Weinkenner natürlich auch innerhalb des Bordeaux-Weines großen Wert auf die Herkunft. Von der berühmten Bordeaux-Appellation Pomerol wird der Genussmensch jedenfalls völlig verzückt sein.

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Bordeaux-Wein aus Pomerol – ein Qualitätstropfen

Das Weinanbaugebiet Pomerol befindet sich südöstlich der Stadt Libourne, grenzt direkt an das ebenfalls bekannte Anbaugebiet Saint-Émilion an und ist für seinen Bordeaux-Wein bekannt. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Appellation Pomerol mit 800 Hektar allerdings um ein kleines Anbaugebiet, was der Qualität seines Bordeaux-Weines keinen Abbruch tut. In Pomerol machen sich die Winzer das Kiesplateau zunutze, das auch dem Saint-Émilion zugrunde liegt. Hinzu kommen im nördlichen Teil des kleinen Anbaugebiets vermehrt lehmhaltiger Untergrund und sandiger Boden in Richtung Libourne. In der Appellation Pomerol wird fast ausschließlich auf Merlot gesetzt, der bei den Bordeaux-Weinen aus dieser Region stets 50 bis 95 Prozent beiträgt. Bekannt ist bei dieser weiterhin nahezu unbekannten Appellation vor allem das Château Petrus, dessen Anbaugebiet zu 95 Prozent von Merlot dominiert wird. Aber auch Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon spielen in Pomerol eine große Rolle.
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Bordeaux-Wein aus Pomerol: Merlot dominiert

Insgesamt ist der Bordeaux-Wein, der aufgrund seines Erscheinungsbildes nicht umsonst der Farbe Bordeauxrot zu ihrem Namen verhalf, für seinen vollmundigen, seidigen und fruchtigen Geschmack bekannt. Deshalb spielt nicht nur die Weinregion Bordeaux bei den Aromen mit hinein, sondern auch, die Appellation. Ein Vorzeigebeispiel ist hierfür der Petrus 1990, der sich aus Merlot und Cabernet Franc zusammensetzt und neben seinem fruchtigen Bukett außerdem mit den hauchfeinen und zugleich präsenten Aromen von Pilzen, Veilchen, Lakritze und Kaffee zu überzeugen weiß. Dem entgegen steht unter anderem der ebenfalls herausragende und viel gepriesene Château Lafleur 2009, der lieber auf den feinen Geschmack von Himbeere und Vanille setzt. Wer lieber einen ganz exklusiven Tropfen kostet, der greift zum Château Hosanna 2012, der aus einem nahezu perfekten Jahrgang stammt und deshalb in seinem Aroma an herrliche Gewürze, frische schwarze Früchte und dezentes, edles Holz erinnert.