Grauburgunder

Der Grauburgunder trägt viele Namen – vom Ruländer über den Pinot Grigio bis natürlich zum ursprünglichen Pinot Gris wird diese tiefblaue Rebsorte in ganz Mitteleuropa geschätzt. Aber wie kam der Graue Burgunder eigentlich zu uns? Was versteckt sich hinter diesem Tropfen und wie genießen Sie ihn am besten?

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Grauburgunder – Herkunft und Verbreitung

Der Grauburgunder stammt ursprünglich, wie der Name bereits sagt, aus dem renommierten französischen Weinbaugebiet Burgund, wo er als Pinot Gris angebaut wird. Von dort gelangte er über die Schweiz bis nach Ungarn und wurde schließlich ab dem 14. Jahrhundert auch in unserer Region, zunächst in der Pfalz angebaut. Der Name „Pinot Gris“ stammt vom Französischen „pin“ ab, was übersetzt Kiefer bedeutet, und ist bezeichnend für die pinienzapfenförmigen Trauben. Heute ist die dichtbeerige Traubensorte, die vor allem gut auf Kalkböden und auch steinigen Erden gedeiht, nicht nur in Mitteleuropa sondern auch in Übersee zu finden.
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Grauburgunder oder Ruländer?

Im deutschsprachigen Raum ist der Grauburgunder eigentlich als Ruländer klassifiziert und gehört zu den Classic-Rebsorten. Zulässige Synonyme sind aber Grauburgunder oder auch Grauer Burgunder. Die Bezeichnung Ruländer geht auf den Kaufmann Johann Ruland zurück, der 1711 diese Rebsorte zu vermehren begann. Damals wurde sie allerdings zu süßen und gehaltvollen Weinen verarbeitet. Der klassische Grauburgunder, wie wir ihn heute kennen, wird als trockener, mittelkräftiger und leicht säurebetonter Weißwein vermarktet. Aktuell wird dieser beliebten Rebsorte eine Anbaufläche von 5600 Hektar gewidmet, was rund 5,5 % der gesamten Weinbaufläche Deutschlands entspricht.
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Der Grauburgunder – ein Wein mit vielfältigen Geschmacksnoten

Die Würzigkeit und Vielfältigkeit der Grauburgunder-Rebsorte wird insbesondere in Norditalien (als Pinot Grigio) aber auch in Deutschland geschätzt. Seine Leichtigkeit und Frische machen ihn zu einem idealen Sommerwein, der hervorragend als Aperitif zu Meeresfrüchten oder auch würzigem Weichkäse passt. In seiner halbtrockenen Ausbauvariante weist er ein blassgelbes Farbbild auf. Neben Nuss- und Mandelaromen machen sich auch noch fruchtige Geschmacksnoten wie Birne, Trockenobst, Ananas und Zitrusfrüchte zart auf dem Gaumen breit.