Côtes de Bordeaux Weinbaugebiet

Das Weinbaugebiet Côtes de Bordeaux ist seit dem Jahr 1937 eine Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) und Teil der international bekannten Weinregion Bordeaux. Entlang der Garonne werden hier jährlich rund 500.000 Hektoliter Wein hergestellt. Bordeaux-Weine gehören zu den hochwertigsten Produkten auf dem Weinmarkt.

Bordeaux Wein aus Côte de Bordeaux ist eher Rotwein als Weisswein.

Côtes de Bordeaux, eine Appellation

Die Region Côtes de Bordeaux umfasst 37 Gemeinden. Diese dürfen auf den Flaschen die Appellation hinzufügen, wenn ihre Bordeaux-Weine dem Mindestalkoholgehalt von 11,5 Vol.-Prozent bei Weiß- und 10,5 Vol.-Prozent bei Rotweinen entsprechen. Der Großteil der 3.700ha großen Anbaufläche ist mit roten Rebsorten bestockt. Zugelassen sind die Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carménère, Merlot, Malbec und der Petit Verdot. Lediglich 600 Hektar sind mit weißen Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Sémillon und Muscadelle bepflanzt. Dies war nicht immer so. In den 1980er Jahren war die Produktion von Weiß- und Rotwein in der Appellation noch ausglichen. Dann ließen sich die Weißweine aus Côtes de Bordeaux immer schlechter verkaufen, wodurch die weißen den roten Trauben weichen mussten. Heute machen die kräftigen Rotweine etwa 97 Prozent der Produkte aus dem Weingebiet aus.
Bordeaux Wein begiestern und überzeugen in Qualität und Genuss, keine Wunder bei der Weintradition.

Mit Leidenschaft hergestellte Bordeaux-Weine

Die runden Weine aus Côtes de Bordeaux überzeugen mit einer klaren Struktur sowie einer individuellen Note. Mit viel Liebe zum Detail werden die Bordeaux-Weine von Familienunternehmen gekeltert. Die Kombination aus Geschichte und Modernität ist bei diesen Weinen beinahe zu schmecken. Sie können einen Rotwein aus dieser Region zu verschiedenen Anlässen reichen, sei es ein gemütlicher Abend mit dem Partner oder ein Essen mit Freunden. Die Herkunft Côtes de Bordeaux ist zudem synonym für die lange Tradition von Werten, auf denen die französische Weinproduktion basiert. So müssen sich die Winzer beispielsweise an die Vorschrift halten, eine Pflanzdichte von mindestens 4.500 Rebstöcken pro Hektar einzuhalten. Auf dem kies- und kalkhaltigen Boden am Garonneufer werden jährlich rund 195.000 Hektoliter besten französischen Weines hergestellt.